Die Entscheidung ist gefallen. Du willst abnehmen! Du schmiedest einen Plan. Du freust dich. “Ja, so werde ich es endlich schaffen!”

2 Tage bist du Feuer und Flamme, stopfst dir begeistert Berge an Salat, Gurken, Paprika rein. Kochst Fastentee.

Tag 3: Du wirst sauer. Oder beleidigt. Oder du beginnst in Selbstmitleid zu baden. Du sagst: “Dumme Gurken!”, “Wozu mache ich das eigentlich alles?”, “Salat bringt doch sowieso nichts!” Du wirfst die restlichen Paprika in den Mülleimer und fährst um 23:33 Uhr zur Tankstelle, um dir ein Eis zu holen. Oder zwei. Schokolade. Vielleicht noch ein paar Chips. Und ne Cola.

Du sabotiert dich selbst.

Warum haben manche Menschen die
Fähigkeit, sich an ihre eigenen Regeln zu halten, ihre Ziele zu erreichen – und andere nicht? Woher kommt unser innerer Wille? Und warum hören wir nicht auf ihn?

Die Antwort liegt, wie so oft, in der Vergangenheit. Wenn ein Erwachsener, der Macht über uns hatte, versucht hat, uns unter Kontrolle zu halten, uns vielleicht sogar manipluiert hat, dann gibt es zwei Möglichkeiten, wie wir als Kind darauf reagiert haben. Entweder haben wir einfach getan was unsere Eltern gesagt haben, weil wir ihre Autorität akzeptiert haben. Oder, und das ist gar nicht so unwahrscheinlich, wenn wir heute Probleme haben, uns an unsere eigenen Regeln zu halten: Wir taten das Gegenteil.

Vielleicht haben wir uns gefragt, warum wir uns an die von außen aufgestellten Regeln halten sollen. Vielleicht wollten wir wissen was das alles sollte, haben gefragt, doch niemand hat uns ernst genommen und sich die Mühe gemacht, uns eine gute Antwort auf unsere Fragen zu geben. Die Regeln wurden einfach hingeworfen, friss oder stirb. Und was haben wir gemacht? Wir haben im Bereich unserer Möglichkeiten versucht, die Regeln zu umgehen. Die Mutter verbietet Schokolade? Dann bunkere ich halt heimlich welche bei mir im Bett. Ich soll duschen, aber habe keine Lust? Dann mache ich halt die Dusche und die Haare ein bisschen nass und gut is’. Ich soll Hausaufgaben machen? Dann setz ich mich halt eine Stunde vor die Bücher und starre ins Leere.

Was passiert also heute, wenn wir uns eine Diätregel auferlegen? Richtig. Ein Teil von uns fühlt sich, als würde die Mutter, oder der Vater, oder wer auch immer uns diese Regel auferlegen.

Wie fühlst du dich, wenn diese Autoritätsperson zu dir sagt, du darfst das nicht essen!? Was geht in dir vor? Und wie wahrscheinlich ist es, dass du dich an diese Regel halten wirst – auch wenn sie nicht hinguckt?

Und jetzt? Nun, es ist möglich sich die Energie, die jetzt vielleicht noch in der Autoritätsperson aus unserer Kindheit steckt, zurückzuholen. Es ist möglich, das hinter sich zu lassen und es ist möglich, heute als Erwachsener auf die eigenen Regeln zu reagieren, und nicht mehr als das Kind, das sich gegen kontrollierende oder sogar manipulierende Erwachsene zur Wehr setzt.

Und wenn die Energie aus dieser Person herausgeholt und jetzt in uns ist – dort, wo sie hingehört – dann endlich können wir uns Ziele setzen und Regeln aufstellen – und diese auch tatsächlich befolgen.

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du dich an deine eigenen Regeln halten würdest?

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About the author 

Ruth

​Ruth ​ist Expertin für ​Bewusstsein, Psychologie und Körperarbeit. Sie arbeitet seit ​2006 ​als Coach für Frauen.

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Liebe Ruth, ich danke Dir so sehr für das heutige Coaching. Das hat mir so unheimlich sehr geholfen und ich freue mich schon heute auf unser nächstes Gespräch diese Woche!

Christine

Ich dachte wirklich nie, nie, nie, dass ich einfach mal ein Stück oder meinetwegen auch einen Riegel Schoki essen und genießen könnte, ohne gleich die ganze Tafel zu wollen 🙈 Ich war mir auch sicher, dass alle Leute lügen müssen, die sowas erzählen! Aber seit unserer Sitzung im September (oder wann war das noch mal) ist es genau so 😅 Übrigens sind seitdem auch meine Schoki-Fressanfälle vor der Periode weg, was mich wundert, da ich immer dachte, das hätte hormonelle Gründe...

Vera

Meine erste Skype-session mit Ruth. Ich war nervös und etwas skeptisch. Ob wir etwas erreichen würden, wenn wir uns nicht tatsächlich gegenüber sitzen? Meine Zweifel wurden ausgeräumt, die Sitzung war für mich ziemlich bewegend und ich fühle auch Wochen nachher, wie sich in mir Dinge bewegen. Bin gespannt wie es mit der nächsten Sitzung weiter geht. Hab lieben Dank! ♥

C.

Ruth: "Worauf bist du stolz?"

Manuela: "Dass ich alleine (speziell nach dem Telefonat mit dir, Ruth) 10 Kilo abgenommen habe."

Manuela

​Ruth​, mir ist heute beim Essen gerade aufgefallen, dass ich nicht mehr nur esse, weil "es Zeit dafür ist", weil "ich immer zwei Brötchen zum Frühstück esse". Nein, das tue ich nicht mehr. Und das Tollste daran ist: Ich habe mir gar keine Gedanken darum gemacht. Sondern einfach etwas verändert.
Es ist nicht alles gut, manchmal Naschen ich zuviel, weil es einfach gemütlich ist mit meinem Mann vor dem Fernseher. Unsere Entspannung nach einem anstrengenden Tag. Aber ich genieße es! Ich stopfen nicht mehr.
Ich danke dir so sehr für unsere (zwei*) Stunden.

*Anmerkung der Redaktion ;)

Marion

Das Coaching war sehr intensiv und hat innerhalb kurzer Zeit sehr tiefe Blockaden gelöst.

Ein paar Tage später bemerkte ich, dass ich kaum mehr zwischendurch nasche oder Hunger habe.
Ich bin viel länger satt und zufrieden nach dem Essen, habe seitdem ein einziges Mal ein kleines Täfelchen Zartbitterschokolade genossen. Meine selbstgemachte Rohkost Schoki steht im Kühlschrank und wartet immer noch auf mich.

Ich esse seitdem kein Fleisch und keine Wurst mehr, obwohl das gar nicht unser Thema war, aber es reizt mich überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil, ich spüre sogar eine Abneigung dagegen. Und ich war drei Jahre vegan bis ich schwanger wurde. Meine Tochter wird jetzt 3.

Es gehen dahingehend einige spannendene und seltsame Dinge vor sich, mit denen ich innerhalb einer Sitzung nicht gerechnet habe.

Danke an Dich, liebe Ruth.

​Nutzt unbedingt die Gelegenheit zu einem Gespräch mit ihr. Sie weiß, was sie tut und das tut sie sehr gut! 😊 ♥️

Lenka

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